Aminosäuren
Aminosäuren, insbesondere BCAAs und EAAs, können einen großen Beitrag zur Regeneration leisten, da sie direkt am Energiestoffwechsel beteiligt sind und gleichzeitig Müdigkeit reduzieren. Glutamin ist im Ausdauersport nahezu obligatorisch, da es zur optimalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Carnitin ermöglicht es Ihnen, Fett besser zur Energiegewinnung zu nutzen und Glykogen zu sparen, und Acetyl-L-Carnitin verbessert Ihren Fokus und Ihre Konzentration. Beta Alanin sorgt für eine geringere Übersäuerung der Muskulatur, was bei Höchstanstrengungen äußerst wichtig ist.
BCAAs und EAAs
Normalerweise enthält die Nahrung 20 Aminosäuren, die sich zu „Ketten“ zu Proteinen verbinden. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Wenn Protein aufgenommen und verdaut wird, werden die Aminosäuren absorbiert und bilden im Körper neue Proteine.
Es gibt 11 nicht-essentielle Aminosäuren, die der Körper selbst synthetisieren kann. Diese Aminosäuren sind Glycin, Glutamat, Glutamin, Prolin, Serin, Tyrosin, Alanin, Asparagin, Aspartat, Arginin und Cystein. Der Körper ist nicht in der Lage, essentielle Aminosäuren selbst zu synthetisieren, daher müssen sie mit der Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden. Es gibt 9 essentielle Aminosäuren, nämlich Leucin, Isoleucin, Valin, Histidin, Tryptophan, Lysin, Methionin, Threonin und Phenylalanin. BCAA Aminosäuren werden als essentielle Aminosäuren klassifiziert.
Es wird angenommen, dass BCAAs wichtig für die Stimulierung der Muskelproteinsynthese sind – ein wichtiger Regenerationsprozess nach dem Training. Es hat sich gezeigt, dass 6 g BCAAs nach dem Training die Muskelproteinsynthese nach dem Training steigern. Es hat sich gezeigt, dass BCAAs das subjektive Gefühl von Muskelkater 2–3 Tage nach dem Training wirksam reduzieren.
Leucin
Leucin ist vielleicht die wichtigste Aminosäure, die eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Prozesses der Muskelanpassung und -regeneration nach dem Training spielt. Bei der Muskelproteinsynthese handelt es sich um den Prozess des Aufbaus neuer Proteine in den Muskeln. Muskeln bestehen aus Proteinen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Einige sorgen für die Muskelstruktur und sind für die Bewegung notwendig, während andere für die Energieproduktion verantwortlich sind. Obwohl die Muskelproteinsynthese oft als der Prozess betrachtet wird, der zum Aufbau größerer und stärkerer Muskeln beim Heben von Gewichten beiträgt, ist sie auch ein Prozess, der bei Ausdauer äußerst wichtig ist.
Die Muskelproteinsynthese ist im Prozess der Anpassung und Regeneration nach dem Training äußerst wichtig, um die Leistung bei Ausdauertraining zu verbessern. Die Muskelproteinsynthese ist ein kurzfristiger Prozess, der nur wenige Stunden dauert. Es wird sowohl durch den Verzehr von Protein als auch durch körperliche Betätigung aktiviert. Eine Kombination aus beidem ist am effektivsten.
Die Muskelproteinsynthese erfordert sowohl einen „Auslöser“, um den Prozess zu starten, als auch eine Versorgung mit Aminosäuren, die zum Aufbau oder zur Reparatur von Muskelprotein verwendet werden. Leucin soll der größte Reiz sein, der den Regenerationsprozess aktiviert. Leucin aktiviert ein Molekül im Muskel namens mTORc1, das oft als „Hauptregulator“ der Proteinsynthese beschrieben wird. Studien haben gezeigt, dass 3 g Leucin mit einer kleinen Menge Protein (~6 g) kurzfristig nach dem Training die Muskelproteinsynthese stimulieren können.